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von
Gustav
Falke
(1853-1916)
Es
schneit
Der
erste
Schnee,
weich
und
dicht,
Die
ersten
wirbelnden
Flocken.
Die
Kinder
drängen
ihr
Gesicht
Ans
Fenster
und
frohlocken.
Da
wird nun
das
letzte
bisschen
Grün
Leise,
leise
begraben.
Aber die
jungen
Wangen
glühn,
Sie
wollen
den
Winter
haben.
Schlittenfahrt
und
Schellenklang
Und
Schneebälle
um die
Ohren!
-
Kinderglück,
wo bist
du?
Lang,
Lang
verschneit
und
erfroren.
Fallen
die
Flocken
weich
und
dicht,
Stehen
wir wohl
erschrocken,
Aber die
Kleinen
begreifens
nicht,
Glänzen
vor Glück
und
frohlocken.
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